AKTUELLES

Neues aus Partei und Fraktion


Hochwassersituation in Brungershausen

 

Um künftig Einschränkungen durch Hochwassersituationen in Brungershausen besser begegnen zu können, haben wir für die Gemeindevertretungssitzung am 18.05.2022 nebenstehenden Antrag ins Parlament eingebracht.


Brigitte Diele in Kreisseniorenrat gewählt

 

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Lahntal, Frau Brigitte Diele, wurde am 04.04.2022 in den Kreisseniorenrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf gewählt. Sie setzte sich mit 241 Stimmen und somit 53,56 % gegen ihren Herausforderer durch.

 

Angetreten war sie mit der folgenden Aussage:

„Ich kandidiere für den Kreisseniorenrat, weil ich mich für lebenswerte Dörfer mit Barrierefreiheit für Busse und Bahn, Instandsetzung von Bürgersteigen, auch Absenkungen, und die ärztliche Versorgung auf dem Land einsetzen möchte.“

 

Wir wünschen Frau Diele viel Erfolg und stets gute Beratungen in ihrem neuen Amt.

 


Lahntals Haushalt 2022 wurde bei Enthaltung der CDU beschlossen

 

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 17. Februar 2022 wurde der Haushalt 2022 sowie das Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde Lahntal mit einer demokratischen Mehrheit beschlossen.

 

 Leider konnten wir aufgrund fehlender Einblicke in das Detaillezahlenwerk keine Möglichkeit zum Ausgleich des Ergebnishaushalts ausmachen. Dadurch war es uns auch nicht möglich, auf das Haushaltssicherungskonzept zu verzichten. 
Einer Grundsteuererhöhung für bebaute und bebaubare Grundstücke ab 2023 sowie einer Hundesteuererhöhung ebenfalls ab 2023 wollten und konnten wir nicht zustimmen. Also entschieden wir uns, uns bei der Abstimmung über den Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept 2022 zu enthalten.
Seit Anfang März 2022 finden Workshops für alle Gemeindevertreter statt, um noch mehr Einsparpotential zu finden. Wir hoffen, dass auf diese Weise doch noch auf eine Steuererhöhung ab 2023 verzichtet werden kann.
Das Ziel der CDU ist nach wie vor, den Lahntalerinnen und Lahntalern eine erneute Grundsteuererhöhung nach 2007, 2013 und 2015 zu ersparen.
Wir werden dafür arbeiten!

Anbau im Garten der Villa Kunterbunt bei der CDU trotz mehrheitlicher Zustimmung nicht unumstritten

 

In Modulbauweise wird im Garten der Villa Kunterbunt in Sterzhausen ein neuer Gruppenraum und ein Sozialraum errichtet werden. Nach ursprünglicher Ablehnung der CDU-Fraktion wurde vom Bürgermeister plötzlich berichtet, dass Mittel aus der Hessenkasse, die eigentlich für das Feuerwehrhaus in Caldern gedacht waren, hierfür hergenommen werden können. Da selbstverständlich auch die CDU die Kinderbetreuung in Lahntal auf hohem Niveau und flächendeckend halten möchte, hat die Fraktion dem Beschluss letztlich mehrheitlich zugestimmt.

 

Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer kein Gesamtkonzept für die Kinderbetreuung in Sterzhausen vorgelegt wurde. Die Kinderkrippe, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite erweitert werden soll, gehört für uns ebenso in das Gesamtkonzept hinein, wie auch der zu sanierende Teil der Villa Kunterbunt, der zu den jetzt beschlossenen Zusätzräumen in modularer Bauweise führte, der aber noch nicht konkretisiert wurde.

 

Wir werden den weiteren Weg kritisch begleiten.


Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger hätte geschehen müssen, bevor alles Wichtige bereits entschieden war

 

Ein Architektenwettbewerb für die Ausgestaltung des Neu- beziehungsweise Umbaus des Hauses am Wollenberg halten wir in dieser Phase der Entscheidung für deutlich zu spät. Es wurden zwar Workshops für Sterzhäuser Nutzerinnen und Nutzer des Hauses durchgeführt, die jetzt empfohlen haben, einen Architektenwettbewerb durchzuführen, aber zum Einen geschah dies viel zu spät, als die eigentliche Entscheidungsfindung (aufgrund des geplanten Neubaus einer Multifunktions-Dreifelderhalle in Goßfelden, zum anderen nutzen gegebenenfalls auch andere Lahntaler Bürgerinnen und Bürger künftig das Haus am Wollenberg. Wenn erst die Dreifelderhalle in Goßfelden steht, wird es dort über Kurz oder Lang beispielsweise kein Dorfgemeinschaftshaus mehr geben.

 

Jetzt noch einen Architektenwettbewerb auszuloben, in dem - überspitzt gesagt - nur noch entschieden werden kann,  ob die Dachneigung von links nach rechts oder von rechts nach links verläuft, halten wir mehrheitlich zu diesem späten Zeitpunkt für zu teuer.


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